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Kriminalstatistik 2016 / Wohnungseinbrüche

Kriminalstatistik für das Jahr 2016

Das BKA hat die Kriminalstatistik für das Jahr 2016 herausgegeben. Das Fazit der Auswertung: Aufklärungsarbeit und Sicherheitstechnik wirken, denn zum ersten Mal seit 2008 sinkt die Zahl der Wohnungseinbrüche. Im Jahr 2016 wurde Diebesgut im Wert von rund € 392 Millionen entwendet.

  • Im Jahr 2016 gab es 151.265 erfasste Wohnungseinbrüche; das bedeutet einen Rückgang um 9,5 % im Vergleich zum Vorjahr.
  • Bei den Wohnungseinbrüchen im Privatbereich ist eine echte Trendwende laut Polizei nicht erkennbar, denn es besteht ein weiterhin hohes Niveau.
  • Nicht einmal jeder fünfte Täter konnte ausgeforscht werden und die Aufklärungsquote seitens der Polizei stagniert bei 16,9 %, während sie im Vorjahr bei 15,2 % lag.
Kriminalstatistik für das Jahr 2016

10-Jahres-Vergleich

Im 10-Jahresvergleich ist die Zahl der Einbrüche um über 42 % gestiegen, es gab im Jahr 2006 106.107 Fälle. Dass Aufklärung und Sicherheitstechnik viele Einbrüche verhindern, zeigt ein Blick auf die vollendeten Einbrüche: Im Jahr 2006 lagen diese bei rund 63 %, während 2016 nur rund 55,7 % erfolgreich vollendet wurden.

In der Statistik werden mit den 151.265 erfassten Fällen nur Wohnungseinbruchsdiebstähle im Privatbereich aufgeführt. Doch auch der Punkt „Schwerer Diebstahl in/aus Boden-, Kellerräumen und Waschküchen“ muss zu den Einbrüchen dazugerechnet werden. Wenn man beide Zahlen addiert, liegt die Gesamtzahl der Einbrüche bei 253.851 Fällen. In diesem Fall ist die Aufklärungsquote nochmals deutlich geringer, denn hier wurden nur 9,6 % der Taten aufgeklärt.

Neu in der Kriminalstatistik 2016 ist, dass erstmals bandenmäßiger Einbruch separat ausgewiesen wird. Die Zahl von 2156 Fällen ergibt rund 4 % der Gesamtzahl der Wohnungseinbrüche. Dies zeigt, dass Wohnungseinbrüche immer noch von einzelnen Tätern verübt werden.

Aufklärungsquote 2016


Leider ist die Aufklärungsquote der Wohnungseinbrüche auf 15,2 % gesunken. Die für die Einbrecher erfolgreichen Einbrüche verursachten einen Schaden von rund 441 Millionen Euro. 2014 waren es "nur" 422 Millionen Euro. Das bedeutet, dass bei den 95.836 Fällen ein durchschnittlicher Schaden von gerundet 4.400 Euro pro Wohnungseinbruch entstand.

Pro Stunde gibt es über 19 Einbrüche in Deutschland. Das führt zum Schluss, dass es am Einbruchschutz mangelt. Gerne beraten wir Sie, wie Sie den Einbruchschutz für Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Gewerbeobjekt optimieren können. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch!